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Chronik der Schützengesellschaft 1560 Dreieichenhain e.V. - 450 Jahre
Schützenwesen im Wandel
Die Hainer Schützengesellschaft zählt zu den ältesten Vereinen in
Hessen, und ihr Bestehen ist nachweislich mehr als 400 Jahre zurückzuverfolgen.
Die Anfänge des Schützentums in Deutschland sind bis in das 12. Jahrhundert
zurückzuverfolgen. In diesem Jahrhundert kam es zu den ersten Gründungen von
Städten, die zum Schutz gegen Feinde und wilde Tiere mit einer Mauer umgeben
wurden. Zu dieser Zeit schlossen sich Bürger zur Bewachung dieser Mauer zu
Gemeinschaften zusammen. Dies führte zur Bildung von ersten
Schützengesellschaften. Auch die Stadt Dreieichenhain wurde in der zweiten
Hälfte des 12. Jahrhunderts durch die Reichsministerialien von Hagen, die eine
Burgmannensiedlung neben ihrer Stammburg erbauten, gegründet. Den Burgmannen
oblag die Bewachung der Burg und der Stadt.
Ob es damals schon zur Gründung einer Schützengesellschaft kam, ist
heute nicht mehr bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass spätestens um 1350, als
die Stadt von den Herren von Falkenstein um eine Handwerkersiedlung erweitert
wurde, wehrfähige Hainer Bürger sich zu einer zunftartigen Bürgerwehr
zusammenschlossen. Die Schützen waren damals noch mit Armbrust, Harnisch,
Hellebarden und Sturmhut ausgerüstet. In der ältesten Kellereieinrichtung aus
dem Jahre 1428 tauchen erstmals Ausgaben in Höhe von 5 Gulden und 3 Schillingen
für neue Armbrüste auf.
Die Hainer Schützen wurden zum Glück nie in ernsthafte kriegerische
Auseinandersetzungen verwickelt. Vielmehr wurden sie zum Schutze ihres
Landesherren, der bis zum Aussterben des Grafen Ferdinand von
Isenburg-Philippseicheich im Jahre 1920 gleichzeitig Oberschützenmeister war,
eingesetzt. Deshalb trug der Verein bis in die sechziger Jahre den Namen „Privilegierte
Schützengesellschaft Dreieichenhain“. Das Privileg bestand darin, dass die
Stadt dem Verein ein Schießgelände zu Verfügung stellen musste und der
regierende Graf das Amt des Oberschützenmeisters einnahm.1433 werden die
Schützen auch als Hüter der Weingärten erwähnt. Urkundlich wurde die
Schützengesellschaft aus dem Hayn erstmalig bei einem Armbrustschießen
Mit der Einführung des Schießpulvers wurden die Schützen mit Gewehren
ausgerüstet. In einer Verordnung des Grafen von Isenburg aus dem Jahre 1578
finden sich erstmals genauere Angaben über die Tätigkeit der Schützen.
Den 30-jährigen Krieg, während dessen Verlauf viele deutsche
Schützengesellschaften erloschen, hat die Hainer Schützengesellschaft
unbeschadet überstanden. Allerdings waren die Sitten so verwildert, dass der
Graf Wilhelm Moritz von Isenburg und Büdingen am 2. Januar 1722 den Hainer
Schützen eine neue Schützenordnung, die einen genauen Einblick in die damaligen
Bräuche und Regeln erlaubt, auferlegte.
Weiterhin geht aus dem Schreiben vom 14. November 1848 der
GROSS-HERZOGLICHHESSISCHEN REGIERUNGS-COMMISSION DES REGIERUNGS-BEZIRKS
DARMSTADT hervor, dass eine Bürgerwehr gebildet werden sollte.
Anno 1870 wurde nämlich der Antrag auf Erneuerung des Schießtandes und
Schadloshaltung der weggefallenen Revenuen an den Gemeindevorstand gestellt.
Das zur damaligen Zeit so genannte „Alte Schießhaus“ wurde im Jahre 1712 von
der Gemeinde erbaut. Es befand sich zwischen der heutigen Schiessbergstrasse
und der Stadtmauer. Das alte Schießgelände wurde aufgeteilt und mit Wohnhäusern
bebaut. Durch die Bebauung außerhalb der Stadtmauern entsprach das Gelände
nicht mehr den polizeilichen Vorschriften. Der Schießbetrieb musste eingestellt
werden. Der Antrag wurde von Bürgermeister Jost und den Gemeinderäten
gebilligt, und die Bestätigung durch das Kreisamt erfolgte am 15. Juni 1870.
In dieser Gemeinderatssitzung wurde schließlich über die Frage
abgestimmt, ob die jahrhundertealte „Schützengerechtigkeit“ erhalten werden
sollte. Was verstand man unter Schützengerechtigkeit? Also jeder hiesiger
Bürger hatte das Recht, sich an dem Bürgerschießen zu beteiligen und die
Revenuen mit auszuschießen. Die Revenuen waren die vom Schießplatz erzielten
überschüssigen Einnahmen vom Wiesengrund und der Ertrag der angepflanzten
Obstbäume. Die Revenuen wurden auf 60 Gulden jährlich festgelegt.
Für den Wiederaufbau des Schießhauses wurden von der Gemeinde 200 Gulden
bewilligt, dafür flossen ab 1. Januar 1871 die Pachten für die Wiesen auf dem
alten Schützengelände in die Gemeindekasse. Der neue Schießplatz war das
Alimentstück des Heinrich Heil II. von hier, gelegen hinter dem Friedhof an der
Spitze der Enggasshügel- und Breitenhaagwegschneise von Westen nach Osten
ziehend, längs des Waldsaumes. Heinrich Heil II. wurde durch ein anderes
Alimentstück entschädigt. Das neue Schießhaus sollte am 25. Juni 1871
eingeweiht werden, aber wegen ungünstiger Witterung musste die Feier auf den 2.
Juli verlegt werden. Die Festrede hielt Bürgermeister Jost.
Am Schießen nahmen 26 Schützen teil, u. a. Oberschützenmeister Seine
Erlaucht der Herr Graf zu Philippseich, fünf Schützen aus Neu- Isenburg, drei
aus Darmstadt, drei aus Götzenhain, einer aus Egelsbach, sieben aus Langen.
Auch ein Schütze aus Frankfurt mit dem alten Hainer Namen Holzmann nahm teil.
Der Protokoller in diesem Jahr war Herr Weimar.
Der neue Schießtand wurde nun fleißig benutzt. Bis zum Jahre 1880 waren
es 20 bis 25 eingetragene Mitglieder. An den festgelegten Schieß-Sonntagen
waren 10 bis 15 Schützen auf dem Stand. Ab 1887 waren nur 16 Mitglieder
eingetragen, hiervon nahm die Hälfte am Schießen teil. Die Zahl blieb bis zum
Jahre 1920 fast dieselbe. Von nun wirkte der Schütze Phil. Gräser als Werber
für die Schützensache und schon im Oktober 1923 waren 32 eingetragene
Mitglieder verzeichnet.
Zu dieser Zeit wurde die Odenwälder Schützenvereinigung ins Leben
gerufen, der dann auch unser Verein beigetreten ist. Diese Schützenvereinigung
war eine Untergliederung des „Mittelrheinischen Schützenbundes“. Jedes Jahr
wurde nach der Gründung der „Odenwälder Schützenvereinigung“ ein „Odenwälder
Verbandsschießen“ abgehalten. Bei der Delegiertenversammlung der Vereinigung
wurde 1925 beschlossen, das nächste Verbandsschießen in Verbindung mit einem
Jubiläums- und Preisschießen
Nachzutragen ist noch, dass zu Fabian 1927 Satzungsänderungen
vorgenommen wurden. Der alte Brauch, dass der jedes Jahr abgehende der 1.
Schützenmeister für das kommende Jahr den 2. Schützenmeister bestimmte, wurde
geändert. Der Vorstand wurde von ab dann von allen Mitgliedern bei der
Generalversammlung gewählt. Nach dieser Satzungsänderung wurde Johann Georg
Winkel zum 1. Schützenmeister und Heinrich Schomann zum 2. Schützenmeister
gewählt. Beide wurden daraufhin jedes Jahr von der Generalversammlung bis zur
Vereinsauflösung
1951 wurden dann wieder der Hessische und der Deutsche Schützenbund neu
gegründet, und 1954 kam es schließlich zur Neugründung der Schützengesellschaft
in Dreieichenhain. Geschossen wurde zunächst in der Kegelbahn des Gasthauses
„Zur Krone“ auf vier Luftgewehrschießständen. Viele fanden Gefallen an dem
Schießen mit Luftgewehr und der Verein erlebte einen großen Aufschwung.
Heinrich Schomann übernahm dann das Amt des 1. Vorsitzenden. Das Schießen auf
den noch bestehenden alten Schießständen war nicht mehr möglich, da dieselben kurze
Zeit später der Erweiterung der Stadt zum Opfer fielen.
Leider ging während des Krieges die Hayner Schützenfahne aus dem Jahre
1769 verloren. Bis zu ihrem Verschwinden aus dem Dreieich- Museum zählte diese
Fahne zu den ältesten Schützenfahnen Deutschlands.
Der Gedanke nach einer neuen Schießanlage für Feuerwaffen trat wieder in
den Vordergrund. Durch das Privileg war die Stadt Dreieichenhain dazu
verpflichtet, einen geeigneten Platz für den Bau eines neuen Schießtandes zur
Verfügung zu stellen. Das passende Gelände wurde gefunden, geplant, und 1959
wurde mit dem Bau begonnen. Die Bauzeit betrug vier Jahre, da der größte Teil
der Bauarbeiten in wie bei uns üblich in Selbsthilfe ausgeführt wurde.
Der Verein beteiligte sich seit der Wiedergründung an sämtlichen
Rundenkämpfen des Hessischen Schützenverbandes, sowie an den Kreis-, Landes
-und Deutschen Meisterschaften. Grosse Preisschießen wurden besucht, so das
Unterfränkische Landesschießen
Auf der am 29.6.1963 eingeweihten Schießanlage am Birkenweg herrschte
reger Schießbetrieb, bis im Mai 1965 ein Nachbar sich durch die Schießgeräusche
belästigt fühlte und mit einem Prozess drohte. Der Schießbetrieb wurde nach
eingehender Beratung im Vorstand nicht eingestellt. Doch was zu erwarten war
kam. Der Nachbar verklagte die Schützengesellschaft und es kam zum Prozess am
Landgericht Frankfurt. Im April wurde das Urteil gesprochen. Schießverbot für
Feuerwaffen!
Zwischenzeitlich verstarb am 25. März 1966 der langjährige 1.
Vorsitzende Heinrich Schomann im Alter von 65 Jahren. Sein Nachfolger wurde
Heinz Stroh und von 1969 bis 1998 leitete Hainz Steinheimer als 1. Vorsitzender
in ununterbrochener Folge die Geschicke der Schützengesellschaft 1560 bis ihm
Horst Stroh nachfolgte.
Schwere Zeiten kamen nun für den Verein. Viele Schützen wechselten zu
Nachbarvereinen, da auf der Schießanlage nur noch mit Luftgewehr und
Luftpistole geschossen werden konnte. Es wurde wieder viel geplant für ein
neues Schützenhaus und im August 1969 beschloss der Magistrat der Stadt
Dreieichenhain das vorhandene Schützenhaus aufzukaufen und dem Verein ein neues
Gelände in der Nähe des Vereins für Hundefreunde und dem Sportverein
Dreieichenhain zur Verfügung zu stellen, um somit ein neues Sportzentrum zu
schaffen. Doch die anliegenden Vereine äußerten sofort Bedenken gegen die
geplante offene Schießanlage. Um nun alle Bedenken endlich für immer aus dem
Wege zu räumen, wurde im März 1972 der Antrag gestellt zu überprüfen, ob es
nicht ratsamer wäre, den bestehenden Schießtand zu einer geschlossenen Anlage
umzubauen. Dieser Antrag wurde vom Magistrat überprüft und am 13. März 1973 gab
die Stadtverordnetenversammlung grünes Licht für den Aus- und Umbau der
bestehenden Anlage in eine geschlossene Schießanlage. Weiterhin beschlossen am
16. September 1975 die Stadtverordneten das Gelände am Birkenweg 36 der
Schützengesellschaft kostenlos zu übereignen, um sich damit von den
Verpflichtungen des schon Jahrhunderte bestehende Privileg lösen zu können.
Nach fast vierjähriger Bauzeit konnte am 12. März 1977 die umgebaute und
erweiterte Schießanlage ihrer Bestimmung übergeben werden und die
Dreieichenhainer Schützen waren einer der ersten Vereine überhaupt mit einer
geschlossenen Schießanlage für Feuerwaffen.
Nun konnte wieder der Schießbetrieb ohne Einschränkungen durchgeführt
werden. Zwischenzeitlich wurde auch eine Bogensportabteilung gegründet und ein
Bogenschießplatz für diese Abteilung angelegt.
Der Verein beteiligt sich seither an sämtlichen Rundenkämpfen des
Hessischen Schützenbundes, sowie an Kreis-, Landes- und Deutschen
Meisterschaften.
Den größten Erfolg ihrer Geschichte feierte die Schützengesellschaft am
5. Mai 1978 als Gertrud Steinheimer in Düsseldorf als erste Frau
Bundesschützenkönigin wurde.
Im Jahre 1999 wurde das Dach über den Schießständen undicht und der
damalige Vorstand beschloss einen Luftgewehrstand über den Gewehr- und
Pistolenständen im Erdgeschoss zu errichten. Nach Lösung einiger Probleme wurde
im Oktober 2006 mit dem Abriss des Dachstuhls begonnen und im August 2007
konnte das erste Obergeschoss eingeweiht werden. Es entstanden 11
Druckluftwaffenstände, ein Auswertzimmer, ein Vorstandszimmer, ein Umkleideraum
und zwei Lagerräume.
Auch sportlich entwickelte sich der Verein weiter, und mehrere
Mannschaften konnten sich schon zur Teilnahme an verschiedenen deutschen
Meisterschaften qualifizieren. Unsere Schützen Norbert Och und Petra Leonhardt
entwickelten sich zu hervorragenden Vorderladerschützen und erreichten
hessische und deutsche Titel. 2005 errang Norbert Och den deutschen
Meistertitel mit dem Perkussionsrevolver. Beide schossen im Hessen – und
Deutschen Kader und errangen bei Europa – und Weltmeisterschaften im Einzel und
mit der Mannschaft hervorragende Platzierungen. Bei der deutschen
Bogenmeisterschaft 2009 errang Norbert Och einen 10. Platz. Auch die Jugend
konnte in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge erringen. Bei den offenen deutschen
Meisterschaften der DSU konnte Patrick Stroh viermal den deutschen Meistertitel
erringen. Marion Brabänder, Abdullah Karakurt, Christoph Stroh und Christian
Just erreichten mehrere zweite und dritte Plätze.
Heute verfügt der Verein über rd. 200 Mitglieder und es werden folgende
Waffenarten geschossen: Bogen, Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkalibergewehr,
Sportpistole, Vorderlader (Gewehr, Pistole, und Revolver), Ordonnanz- Gewehr
und Unterhebelgewehr. Die Trainingstage sind Dienstag, Freitag und Sonntag, die
Bogenabteilung trainiert Mittwochs, Donnerstags und Sonntags. Für alle
Sportarten stehen dem Verein lizenzierte Trainer zur Verfügung. Am 01. April
2010 hat sich der Verein der Deutschen Schießsportunion (DSU) angeschlossen und
nimmt auch den deren Meisterschaften teil. Die Schützengesellschaft 1560
Dreieichenhain e.V. hat seit ihrem Bestehen viele Höhen und Tiefen
durchgestanden, und hat dabei immer alles mit ihrem Schützengeist überwunden.
ES IST DER WUNSCH
ALLER SCHÜTZEN, DASS DIE SCHÜTZENGESELLSCHAFT AUCH IM 5. JAHRHUNDERT IHRES
BESTEHENS WEITER SCHÜTZENGESCHICHTE SCHREIBEN WIRD!
Aus der Chronik von 1740 – 1850 der Evangelischen
Kirchengemeinde Dreieichenhain:
Es hat auch die Bürgerschaft eine freye öffentliche
Schutzengerechtigkeit, bekompt deswegen von Gn. Herrschaft zu Hoßen oder
Barchet Geldt Sechs Gulden und hat ihre am Oberthor gelegene Zween Schießberge
der eine zur rechten so der kleine in welchem vor dießem ein gering Schützen
Hauß gestanden, so aber verfallen und der andere zur linken Hand so der große
genant wird in welchem ein von der Gemeinde in Anno 1712 ganz neu aufgebautes
Schützen Hauß stehet, welche beyde Schießberge in einer auf Lichtmeß der ganzen
Schützengesellschaft Zusammenkunft, öffentlich versteigert und dem meist Biethenden
verlehnet worden Von dießem jährlichen Zinß nun wird ihnen des Jahres wann
geschoßen wird eben so viel alß von Gn. Herrschaft zu Hoßen oder Barchetgeldt
ZI. Zu zwo schieben einer Renn und Stechschieben Ein Gulden 15 albs. und bey
dem erstem und letzten Schußtag jedes mahl ein Viertel und sonst übrigen
Schießtagen auf jeden nur ein halb Viertel Wein gegeben. Hingegen seynd sie
verbunden daß derjenige so mitschießet, Geldt für einen Schoppen Wein erlegen
soll welchen sie zusammen in einer Compagnie sogleich verzehren. Und wird der
Zinß von beyden obbenannten Schießbergen in die Einahme und die Oberwehnte
Auslage in die Ausgab der Bürgermeister Rechnung gebracht so ist auch jeder
Bürger außer Schultheiß und Gericht auf jeden Schießtag wann
geschoßen ward einen Kreutzer zu geben schuldig darvon sie ihre Gaben machen im
übrigen müßen sie sich der von der Gn. Herrschaft schriftlich gegebenen und in
Händen habenden Schützen Ordnung gemäß halten.
Unter dem Datum vom 1. Juni 1861 schreibt Pfarrer
Nebel in die Chronik der Kirchengemeinde Dreieichenhain folgende Zeilen:
Ein hiesiger Mann brachte mir chronikartige
Aufzeichnungen eines seiner Vorfahren aus dem vorigen Jahrhundert. Daraus
entnehme ich folgende Mitteilung über den letzten in der hiesigen Gegend erlegten
Wolf. Nachdem sich in dem ganzen Jahrhundert kein solches Thier hatte sehen
lassen, versuchte eines am 18. November